Was macht ein Fliesenleger?

Als Fliesenleger, auch unter den Begriffen Mosaikleger oder Plattenleger bekannt, bezeichnet man einen typischen Handwerksberuf, der in Deutschland und in vielen anderen Ländern Europas in Form einer mehrjährigen Lehrausbildung zu erlernen ist. Beim fachgerechten Fliesen verlegen werden sowohl Boden- als auch Wandgestaltungen mit Hilfe Mörtel und Fliesen vorgenommen. Wer das Fliesen verlegen zu seinem Beruf machen möchte, sollte sich zu allererst um einen Ausbildungsplatz in einem Fachbetrieb bemühen. Mit Hilfe des dualen Ausbildungssystems erfolgt die Aneignung der Fachkenntnisse zum einen im Lehrbetrieb und zum anderen in der Berufsschule. Zu bestehen sind insgesamt drei Ausbildungsjahre, die je einen mehrwöchigen Berufsschulbesuch beinhalten. Abgeschlossen wird die Ausbildung zum Fliesenleger mit einer Lehrabschlussprüfung, die den Auszubildenden zum Gesellen, also zum Facharbeiter macht.

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollte man beim Fliesen verlegen mitbringen?

Auf dem Weg zum Fliesenleger muss man sich mit unterschiedlichen Fachbereichen befassen. Die Grundlagen der Bauphysik gehören hier ebenso ins die Lehrinhalte eines Fliesenlegers, wie das Wissen über Feuchtigkeitsschutz, Wärme und Schallschutz. Selbstverständlich muss man beim Fliesen verlegen auch über die unterschiedlichen Verlege- und Verankerungstechniken Bescheid wissen. Zudem spielen natürlich auch die Farblehre und das Anfertigen von Skizzen, Plänen und Entwürfen eine wichtige Rolle, die unter Umständen auch am PC gefertigt werden.

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